1. Mercedes V Club Deutschland e.V.

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Bericht der Rallye vom Wochenende

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Team 319 Spielvogel/Voss hat sich am Freitag an die Spitzenposition im Crossover Segment mit 80 Punkten Vorsprung zu dem Zweiten, dem Team 318 im Dacia Duster, vorgearbeitet. Es war eine ‚Materialschlacht’ in der Steinwüste bei der die zwei Ersatzreifen draufgingen und am Abend etliche Unterbodenschäden behoben werden mussten. Am Samstag konnte Team 319 die Spitzenposition weiter ausbauen und die zwei Gazelles waren Stunden vor dem Feld im Ziel mit einer Gesamtpunktzahl von 201. Der Sonntag stand bei dem Team wieder unter einem guten Stern. Sie navigierten eng an der Ideallinie und kamen gegen 19:00 Uhr ohne Schäden ins Ziel.


Team 320 Le Neillon/ Ackermann haben sich am Freitag schon voll eingespielt und konnten den vom Vortag errungenen Platz 5 im Crossover Segment behaupten. Am Samstag haben sie deutlich an ihrer Navigation gefeilt und sind auf den 4. Platz vorgerückt und haben den Mechanikern abends ein schadfreies Auto zur Wartung übergeben. Der Sonntag stand bei Team 320 ganz im Zeichen des ‚Helfens’ – so haben sie etliche Konkurrentinnen wieder flott gemacht, durch Unterstützung beim Graben, schaufeln und schieben. Gegen 21:00 Uhr sind sie glücklich und mit allen Checkpoints im Ziel angekommen.

Team 129 James /Borg hat sich am Freitag und Samstag auf Platz 2 im 4x4 Segment vorgearbeitet mit nur geringem Punkte Abstand zum Favoritenteam Montillet/Wade im Nissan Springbock. Am Samstagmittag fiel das Iri track System aus – was uns, das Beobachterteam, in helle Aufregung versetzte. Der Sprinter schien stundenlang an der gleichen stelle zu verweilen. Die Aufregung was umsonst – abgekämpft und glücklich alle Checkpoints zu haben, erreichten Jeanette und Anne-Marie gegen 20:00 das Biwak mit einem Abstand von 20 Punkten zu den Ersten. Das Auto wurde hoch gelobt und in einem Bericht auf der Gazelles Seite über das Fahrzeug wird von majestätischem Gleiten durch die Wüste gesprochen. Am Sonntag ging’s zuerst wirklich gut weiter, der kurze Sprinter erklomm mühelos alle Dünen des erg Chebbi Gebiets. Am Nachmittag in den steilen Dünen jedoch, erlitten sie, bedingt durch einen kleinen Fahrfehler, einen Unfall. Zuerst hofften wir noch auf einen erneuten Ausfall des Iri Track Systems da das Auto wieder stundenlang auf einer Stelle verweilte – diese Hoffnung war aber vergeblich. Die Gazellen sind Gott sei Dank wohlauf und völlig unverletzt. Nicht ganz so der Sprinter – Die Karosserie ist bis auf die Fahrertür weitgehend unbeschädigt. Der Motor ist jedoch in Mitleidenschaft gezogen worden. Anja Schwegler, unsere Mechanikerin, eilte, unterstützt von einem Französischen Mechaniker, zur Hilfe, konnte aber vor Einbruch der Dunkelheit nicht alle Fehler beseitigen. Die Gazellen werden gemeinsam mit den Mechanikern in der Wüste übernachten. Gegen 22:00 Uhr meldete sie sich per SMS – er läuft wieder! Ob und wie weit er weiter teilnehmen kann, bzw. ob er weiter im Klassement bleibt, wird sich am frühen Montagmorgen herausstellen.

Außer Jeanette und Anne-Marie müssen weitere 9 Teams draußen in der Wüste übernachten, da sie entweder die Orientierung verloren haben oder es Ihnen bei Nacht zu gefährlich ist weiterzufahren. In der Weite der Wüste ist es nachts so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sieht. Für die Teams – wie auch für uns – wird es eine Herausforderung. Bis 12 Uhr Ortszeit müssen sie wieder im Camp und wieder gestartet sein – diesmal zur ersten Marathonetappe, die über zwei Tage geht.

 

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